21. Juli 2016

Saatgut-Erhalter-Netzwerk-Ost

Die Webseite von unserem Saatgut-Erhalter-Netzwerk-Ost ist online.

Lernt das Netzwerk und die mitwirkenden Betriebe hier kennen:

http://www.saatgut-netzwerk.net/

18. Mai 2016

Hof-Kennenlerntag am Samstag 21.5.

Der Hof der Wilden Gärtnerei und die Versorgungsgemeinschaft Selawilde laden ein zu einem Hof-Kennenlerntag am Samstag, den 21.5.2016.

Sowohl alte als auch neue Gesichter, Erwachsene wie Kinder, sind herzlich willkommen. Ein gemeinsamer Arbeitsabschnitt am Vormittag und eine spielerische Hof-Rallye am Nachmittag lassen den Hof und uns gegenseitig kennen lernen, Abends machen wir Lagerfeuer und erzählen Geschichten. Der Zeitplan im Groben:

9.00 Einfinden auf dem Hof, Begrüßung, Arbeitsabsprache 
Vormittags: Arbeit im Kräutergarten
13.00 Mittagessen
14.00 Hofrallye  

17.00 Rallye Abschlussrunde
danach Essen kochen
18.30 Abendessen, danach Lagerfeuer (Übernachtung im Zelt möglich > Zelte aufbauen)

Am Sonntag gibt es ab 8.30 Uhr gemeinsames Frühstück und von 11.00 Uhr bis 16.00 findet die Mitglieder-Vollversammlung der Selawilde statt, die ebenso offen für interessierte Menschen steht. 

Bitte unbedingt um Anmeldung für beide Tage! An wildegartnerei(at)posteo.de!
 

Es freuen uns auf ein tolles Wochenende
Ann-Kristin von der Versorgungsgemeinschaft und Sanna fürs Hofteam


13. Mai 2016

Hoftag 16.05.2016

Am Montag, den 16.05. von 9 bis 17 Uhr Hof-Aktionstag!

Auf dem Programm u.a. Kräutergartenpflege, Hofgestaltung, Biokohleherstellung. Gemeinsames Mittagessen. Auch Kinder willkommen.

Anmeldung bitte an wildegartnerei(at)posteo.de


10. Mai 2016

Unterstützung für die laufende Saison

Wir brauchen noch Unterstützung für die laufende Anbausaison 2016. Motivierte Menschen mit oder ohne Vorerfahrungen in der Landwirtschaft oder Gemüsebau alle willkommen. Intensiver Arbeitsalltag mit viel Entfaltungs- und Wachstumspotenzial. Seht mehr Infos hier oder schreibt uns eine Email an wildegartnerei(at)posteo.de.

13. April 2016

Suchen Menschen und Ort für Gemeinschaftsgründung

Die Wilde Gärtnerei im jetzigen Standort versteht sich als Übungsort und Sprungbrett für ein ganzheitliches Lebensmodell, ein kleines Dorflein, das sich weitgehend selbst versorgt, in möglichst geschlossenen Kreisläufen wirtschaftet und wo ein wesensgemäßes Zusammenleben von Menschen möglich ist.

In der jetzigen Wilden Gärtnerei werden vor allem Gemüse-Selbstversorgung, solidarische Vermarktung, geschlossene Wasser-, Energie- und Nährstoffkreisläufe, ökologische Bauweisen, energiearme Lebensweisen, authentische Kommunikation und alternative Beziehungskonstellationen erforscht und ausprobiert. Was uns hier vor allem fehlt ist die Gemeinschaft und auch Platz und Zeit dafür, auch wenn wir einige Gemeinschaftsprozesse bereits hinter uns haben.

In unserem Zukunftsdorf kann es darüber hinaus u.a. um Folgendes gehen: Ausweitung der Lebensmittelversorgung (inkl. artgerechte Tierhaltung), Bildung (frei lernen), Beziehungsarbeit (freie Liebe), Gemeinschaftsbildung als Grundlage für friedliches Zusammenleben, Herstellung von Textilien und Gebrauchsgegenständen, Geburts- und Sterbebegleitung, Yoga & Meditation, Heilung sowie verschiedenste Bildungs-, Kultur- und Lebensmittelangebote nach außen (z.B. Hofladen, Bäckerei, Käserei, Kindertagesbetreuung, Wildnisschule, Seminarbetrieb). Wir stellen uns vor, dem Hoforganismus bilden viele kleine selbstständige und miteinander kooperiende Projekte, Betriebe, Wohnformen und das Ganze wird getragen von einer gleichwertigen Gemeinschaft.

DAFÜR: Wir suchen Menschen für die Gründung dieser Gemeinschaft, und möchten für ein erstes Treffen am Sonntag, den 29.05.2016 in Berlin zusammenrufen. Damit möchten wir einen Gemeinschaftsprozess anstoßen. Unsere Wilde Gärtnerei kann in der Zwischenzeit als Kennenlernort dienen, wir sind offen für Besuche und kurze oder längere Aufenthalte hier bei uns; die neue Gemeinschaft wird jedoch nicht die Fortsetzung unseres jetzigen Hofes sein. Bei Interesse an dem Treffen schreibt uns eine Email und ihr bekommt einen kleinen Fragebogen zugeschickt.

Gleichzeitig suchen wir nach einem geeigneten Ort mit Charakter und Geschichte und mindestens einem großen Gehöft, Bauernhof, Gutshof, großen 4-Seiten-Hof. In Alleinlage oder in einem kleinen Dorf, Brandenburg/Mecklenburg, möglichst nicht weiter als 150 km von Berlin. Die alte Bausubstanz kann auch stark sanierungsbedürftig sein. In unmittelbarer Hofnähe soll es mindestens eine Gartenfläche und 5 ha Acker geben, weitere 10-40 ha Acker- bzw. Grünland und 10-30 ha Wald werden benötigt. Es soll Infrastruktur, Wohnräume oder Bauland für mindestens 50 Menschen geben. Wir können mehrere nah einander liegende Grundstücke erwerben und besiedeln.

Die Nähe zu einer freien alternativen Schule ist für uns sowohl prinzipiell als auch konkret für unsere Kinder sehr wichtig, und so interessiert uns bei der Ortssuche die Nähe zu einer vorhandenen freien Schule oder einer Schulinitiative, oder wiederum bei der Suche nach Menschen alle Fähigkeiten, Kenntnisse und Interessen, die eine Schulgründung vor Ort möglich machen.

Wir möchten eine neue Lebenskultur Wirklichkeit werden lassen!, mit Liebe als leitender Gedanke und Selbstversorgung in weitem Sinne als leitende Praxis. Autark, mutig, offen, vertrauensvoll, spirituell, interkulturell, experimentell und aus den Traditionen schöpfend.

Das Wir sind momentan Sanna, 29 J. und Roberto, 40 J., mit Lumi, 5 J., Aino, 3 J. und Saima, 1 J.

19. Februar 2016

Ergebnisse der Bieterrunde

Am Sonntag, 14. Februar 2016 traf sich die Selawilde, die Versorgungsgemeinschaft der Wilden Gärtnerei, um die Beiträge für die neue Wirtschaftsperiode ab Anfang März 2016 bis Ende Mai 2017 festzulegen.

Nach dem die Finanzen des Hofes und der Sinn des Bietverfahrens erläutert worden war, wurde im ersten anonymen Durchgang die Anzahl der Ernteanteile der Anwesenden (bzw. derjenigen die sich haben vertreten lassen) ermittelt. Im zweiten Durchgang wurde ermittelt, welche Beiträge die Anwesenden im optimalen Fall für ihren Ernteanteil geben möchten. Die Bieterrunde wurde einmal wiederholt, um die nötige Gesamtsumme, die im guten Verhältnis zu den gewünschten Ernteanteilen steht, zu erreichen. Durchschnittlich wurde am Ende 80,25 € für einen 100%-Ernteanteil geboten (= monatlicher Beitrag).

Der Durchschnittswert ist auch der Beitrag für alle die zum späteren Zeitpunkt, also ab jetzt, Mitglied werden möchten. Da die Zahlung des Mitgliedsbeitrags bei uns alle drei Monate erfolgt, ergibt das einen Quartalsbeitrag von 240,75 € für einen ganzen Ernteanteil bzw. 120,40 € für einen halben Ernteanteil.

Bei Interesse an der Mitgliedschaft bitte mit dem Hof in Kontakt treten und eine Probezeit vereinbaren! 

26. Januar 2016

Beginn neuer Wirtschaftsperiode

Wir starten im März 2016 die neue Wirtschaftsperiode unserer solidarischen Landwirtschaft, die bei uns den Namen "Selawilde" trägt, und freuen uns auf Zuwachs!

Jetzt ist der optimalste Zeitpunkt zum Einsteigen: Zur Festlegung der Mitgliedsbeiträge treffen wir uns am Sonntag, den 14. Februar 2016 zur Bieterrunde. Die Veranstaltung findet in Berlin-Mitte zwischen 11-14 Uhr statt. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft an der kommenden Saison hat, ist herzlich eingeladen, mit dabei zu sein! Die Teilnahme an der Bieterrunde ist die Voraussetzung für den Einstieg zum Beginn der Wirtschaftsperiode und ermöglicht das individuelle Festlegen des Beitrages. Später einsteigende Mitglieder übernehmen den Durchschnittswert der Bieterrunde. Bitte meldet euch beim Hof an um genauere Infos zu erhalten.

Wir laden auch alle Interessenten und Interessentinnen gerne zu einem Probehoftag ein, damit ihr den Hof kennenlernen könnt. Hoftage sind grundsätzlich an Mo, Di, Do und Fr möglich, bei Sonderwünschen einfach fragen. Anmeldungen für einen Hoftag per Mail an wildegartnerei[at]posteo.de.

Die Vereinbarung zwischen der Wilden Gärtnerei und der Versorgungsgemeinschaft Selawilde sowie grundlegende Infos zum Projekt findet ihr zusammengefasst in unserem aktualisierten "Wurzelwerk - Grundsätze der Selawilde".


6. November 2015

Gärtner, Handwerker, Lebenskünstler gesucht

Die Wilde Gärtnerei sucht Stärkung für ihr Arbeitsteam! 

Akut haben wir Bedarf an ErntehelferInnen und HandwerkerInnen für die Wintermonate November, Dezember, Januar, Februar, aber suchen auf jeden Fall auch motivierte Menschen mit einer längeren Zeitperspektive. 

Die Wilde Gärtnerei ist ein Selbstversorgerhof und Gemüsebaumischbetrieb in Rüdnitz, Brandenburg, mit Direktvermarktung in Berlin (Wochenmarkt, Gastronomie & Solidarische Landwirtschaft). Wir arbeiten ganzjährig und intensiv, um sowohl uns selbst als auch Berliner Mitmenschen mit Gemüse, Obst, Saft und eingemachten Lebensmitteln zu versorgen. Darüber hinaus schaffen wir unser Brennholz selber, reparieren die Landtechnik soweit es geht selber und bauen die Hofinfrastruktur mit Naturmaterialien weiter aus. Zusammenfließen der Tätigkeitsbereiche ist möglich und sinnvoll. Gerade aktuell: Pflege der Wintergewächshauskulturen, Strohlehmwandbau, Kfz-Reparaturen, Apfelkraut einkochen, Wurzelgemüse einmieten, Kopfkohl ernten, Sauerkraut, Saatgut, Winterplanung, Werkstatt-Neugestaltung. Wir bieten einen einzigartigen Erfahrungsraum und die Möglichkeit zur Mitgestaltung an. 

Die Wilde Gärtnerei ist ein Ort der Selbstausbildung: Wir achten nicht auf formale Zeugnisse, schätzen die praktischen Vorerfahrungen sehr, aber setzen sie nicht voraus. Am wichtigsten ist die Motivation und die zwischenmenschliche Kompatibilität. Wir laden zu Kennenlerntagen ein. 

Kontakt: Roberto Vena, 0176 34110628, wildegartnerei@posteo.de 
Wilde Gärtnerei, Bernauer Straße 6, 16321 Rüdnitz

7. Oktober 2015

Neue Solawi-Abholstelle in Mitte

Unsere Solawi-Gemüse-Liefertour umfasst ab jetzt Berlin-Mitte! An einer Querstraße zu Torstraße in den Räumlichkeiten der Evangelischen Studierengemeinde (ESG, Borsigstr. 5) eröffnet eine neue Abholstelle, die unsere bisherige Prenzlauer Berger Kiezgruppe umschließen wird. Die neu entstandene Gruppe freut sich ab sofort auf Zuwachs!

Wer in Berlin-Mitte zu Hause ist und eine wöchentliche Gemüse- und Obstlieferung direkt vom Hof möchte, den er/sie auch persönlich kennt, kann sehr gern Kontakt zur Abholstelle und Kiezgruppe aufnehmen, erstmal über den Hof, telefonisch 0176 34110628 oder per Email wildegartnerei@posteo.de.

Was ist eine Kiezgruppe, was passiert in einer Abholstelle, was ist Solawi? Die Wilde Gärtnerei wirtschaftet zum Teil nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft (Solawi) und beliefert die wöchentlich anfallende Ernte von Gemüse und Obst sowie Saft und Eingemachtes an vier Gruppen (Kiezgruppen) in Berlin. Die Kiezgruppen organisieren sicĥ eigenständig und verteilen das Angelieferte untereinander. Alle Mitglieder sind eingeladen, neben dem Organisatorischen und Sozialen in der Stadt, sich an der Arbeit auf dem Hof und den Äcker zu beteiligen (Hoftage). So hat der Hof eine gesicherte Abnahme der Erzeugnissen und kann sich über die Mitgliedsbeiträge unabhängig von der tatsächlichen Produktion finanzieren.

Umfassende Informationen zu unserer Umsetzung der Solidarischen Landwirtschaft entnehmt bitte aus dem "Wurzelwerk", hier unter "Selawilde - Mitgliedschaft".

28. Mai 2015

Grundsatzpapier der Selawilde aktualisiert

Das Wurzelwerk, die Grundsätze der Selawilde-Vereinbarung, ist aktualisiert worden.

Zum Herunterladen hier: http://www.mediafire.com/view/ya0zs6fq28uns8z/Wurzelwerk_10052015.pdf