Wilde Gärtnerei ist ein Gemüsebaumischbetrieb mit z.Z. insgesamt 5,5 Hektar Ackerland + Obst-/Kräuterwildsammlung 30 Kilometer nördlich von Berlin entfernt. Zusammen mit einer Gruppe von den Essern der Lebensmittel bilden wir die Selawilde, eine Versorgungsgemeinschaft, die ihre ErnteanteilhaberInnen ganzjährig mit Gemüse, Obst und Säfte versorgt. Angefangen haben wir im 2012, wir befinden uns noch in der Aufbauphase und starten im März 2013 mit der zweiten Runde. Wir sind offen für Menschen, die mit einsteigen wollen: Stadteinwohner, die einen direkten Kontakt zu Landwirtschaft suchen und sich am Anbau ihrer Lebensmittel beteiligen wollen; kleinbäuerliche Strukturen mit entwickeln und neue nachhaltige Wirtschaftsformen gemeinsam gestalten wollen; die Wert auf konsequent gesunde Lebensmittel legen und Zeit zum Kochen mit Gemüse haben; Zeit für Kommunikation und Aktion in der Gemeinschaft haben und die der Lebensmittel-Erzeugung den Wert geben wollen, den sie verdient.
Die ErnteanteilhaberInnen, die Wilden StädterInnen, ermöglichen die Landwirtschaft mit monatlichen Beiträgen und flexiblen Arbeitseinsätzen. Im Gegenzug kann die Gemeinschaft ihre Lebensmittel absichern, ihre Umwelt mitgestalten und ihr Erfahrungs- und Kenntnisspektrum erweitern. Die Verteilung der Ernte erfolgt in wöchentlichen/zweiwöchentlichen Lieferungen direkt zu zentralen Abholstellen der Stadtteilgruppen. Dank der aktiven Teilnahme der Mitglieder, Selbstorganisation der Stadtteilgruppen und direkte Verteilung sowie Arbeitseinsätze auf dem Hof senken auch die Produktionskosten. Ein Ernteanteil ist grundsätzlich für eine Person gedacht und beträgt im neuen Wirtschaftsjahr (03/2013-02/2014) 75 Euro im Monat.
> Ernteanteilhaber werden
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| Vorstellen der Solidarischen Wilden Gärtnerei in der Markthalle IX. Foto: Paul Sullivan |
Mehr Information zum Konzept der solidarischen Landwirtschaft und andere Höfe unter: http://solidarische-landwirtschaft.org/
